Lloyd Williams (GB)

19
Mar 2015
Thursday

Kompromisslos, dunkel, schön: Americana, Brit-Folk, Düster-Pop: Nick Drake und Nick Cave bilden den Rahmen für den britischen Singer/Songwriter, der nicht nur mit Gitarre und Banjo, sondern auch mit Drehleier und Kirchenorgel hantiert – bei uns zu Gast in Trio-Besetzung.

Folk und die Folgen: Wer das Genre immer noch mit notorischen Weltverbesserern und Blumen-im-Haar-Mädchen verbindet, hat in den letzten Jahren einiges verpasst. Da muss man nur mal an die Fleet Foxes erinnern, an Mumford & Sons, Scott Matthews oder eben auch an Lloyd Williams. Der britische Multi-Instrumentalist (Gitarre, Banjo, Drehleier, Fußtrommel, Kirchenorgel) kommt am Donnerstag, 19. März, zu uns (Konzertbeginn: 21 Uhr, wir öffnen um 19 Uhr). Williams hat sein Debüt-Album „Time“, aber auch einige brandneue Songs im Gepäck.

Kritiker vergleichen Lloyd Williams gerne mit den beiden Nicks: Nick Drake, den großen, früh gestorbenen Brit-Folker. Und Nick Cave, den Düster-Barden aus Australien. Stimmig sind beide Referenzen, denn als Produzent seiner Studioarbeiten hat Lloyd Williams John Wood verpflichtet, der nicht nur sämtliche Drake-Platten produziert hat, sondern auch schon für Pink Floyd und Cat Stevens gearbeitet hat.

Und auf den neuen Tracks, die gerade im Studio entstehen, hat niemand anderes Geige gespielt als Warren Ellis – Bandleader und Bühnenwizard von Nick Caves Bad Seeds. Irgendwo zwischen den zärtlich-zerbrechlichen, hingetupft-melancholischen Songs von Drake und den  düster-barocken Moritaten von Cave sind denn auch die Lieder von Williams einzuordnen.

Der Eintritt kostet 9 Euro. Karten können verbindlich reserviert werden per E-Mail an info@anlagencafe.de

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