John Bramwell ( I am Kloot )

05
May 2016
Thursday

Mit dem Begriff der Legende sollte man vorsichtig sein. Doch John Bramwell darf man getrost so bezeichnen, da sind wir uns sicher. Mit seiner Band „I am Kloot“ hat der 51-Jährige aus Manchester Musikgeschichte geschrieben, alle großen Festival-Bühnen Europas bespielt, ist mit etlichen LP’s weltweit in die Charts eingestiegen und wurde für das Album „Sky at Night“ von 2010 in Großbritannien für den Mercury Prize als bestes Album des Jahres vorgeschlagen.

Doch Bramwell bespielt nicht nur die großen Bühnen der Indie-Rockwelt. Solo und akustisch macht der Sänger, Gitarrist und Songwriter nun bei uns im Anlagencafé Station.
Wenn „I am Kloot“ gerade nicht im Studio arbeitet oder auf Tournee ist, spielt John Bramwell auch einige wenige Akustik-Konzerte – im Mai etwa an zwei Tagen in Großbritannien und an zwei Tagen in Süddeutschland. Dass es dabei gelungen ist, Bramwell an einem seiner seltenen Termine nach Schwäbisch Hall zu holen, darauf sind wir vom Anlagencafé-Team durchaus ein wenig stolz.
In ihren Anfangsjahren (das Debüt „Natural History“ stammt von 2001) wurden „I am Kloot“ vor allem der „Quiet is the new Loud“-Bewegung um „Kings of Convenience“ oder „Turin Brakes“ zugeordnet. Doch schnell löste sich die Band von dem Etikett, experimentierte im Studio, die Alben wurden komplexer, verspielter und üppiger instrumentiert. Guy Garvey von „Elbow“, ein guter Freund der Band, setzte sich im Studio an die Regler, John Peel lud „I am Kloot“ zu einer seiner berühmten Sessions ein, schließlich folgte 2010 die Nominierung für den Mercury Prize, den wichtigsten Musikpreis Großbritanniens.

Wenig später begann Bramwell, auch solo auf Tournee zu gehen und seine Songs in einer reduzierteren Form auf die Bühne zu bringen. Nach wie vor geht es in den Liedern von John Bramwell – über 100 hat er mittlerweile geschrieben – um, wie er selbst gerne sagt, „drinking and desaster“.  Oder, wie der „Guardian“ über Bramwells Konzerte schreibt: „etwas chaotisch, oft urkomisch, absolut überzeugend und wunderschön.“

Info
Das Konzert am Donnerstag, 5. Mai, beginnt um 21 Uhr. Karten können per E-Mail an info@anlagencafe.de reserviert.
Sie kosten 13 Euro (Reservierung) beziehungsweise 15 Euro (Abendkasse).

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